Die häufigste Bestattungsform in Deutschland. Nach der Einäscherung eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für die Beisetzung der Urne – im Wald, auf dem Meer oder auf dem Friedhof.
Bei der Feuerbestattung (Kremation) wird der Verstorbene in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird anschließend in einer Urne aufbewahrt und kann auf verschiedenste Arten beigesetzt werden – auf dem Friedhof, im Wald, auf dem Wasser oder in speziellen Gedenkstätten.
Heute ist die Feuerbestattung die meistgewählte Form in Deutschland – aus praktischen Gründen, aber auch weil sie maximale Freiheit bei der Beisetzung bietet. Wer keinen gebundenen Grabort möchte, wählt häufig diese Option.
Eine Trauerfeier ist in jedem Fall möglich – unabhängig von der Art der Beisetzung. Viele Familien gestalten eine persönliche Abschiedsfeier, bevor oder nachdem die Urne beigesetzt wird.
Das Feuer steht seit jeher für Wärme, Geborgenheit und Erinnerung. Die Feuerbestattung greift dieses Bild auf – aus dem Abschied wird ein stilles Licht, das in den Herzen der Hinterbliebenen weiterbrennt.
Und sie schenkt Freiheit: Die Urne kann später dort ihren Platz finden, wo der Mensch sich wohlgefühlt hat – auf dem Friedhof, unter einem Baum oder auf dem weiten Meer.
Klassisch und würdevoll: Die Urne wird in einem Urnengrab auf dem Friedhof beigesetzt. Persönlicher Gedenkort für Angehörige, individuell gestaltbar.
Die Asche wird am Fuß eines Waldbaus beigesetzt. Naturverbunden, pflegefrei, 99-jähriger Schutz. Mehr dazu auf der Baumbestattungsseite.
Beisetzung auf Nord- oder Ostsee in einer biologisch abbaubaren Urne. GPS-Koordinaten werden für Angehörige dokumentiert.
Pflegefreie Beisetzung in einer Gemeinschaftsanlage – würdevoll, diskret und ohne persönliche Kennzeichnung.
Gemeinsam mit Ihrem Partnerinstitut werden alle Details geklärt: Beisetzungsform, Trauerfeier, Urnenwahl.
Der Verstorbene wird würdevoll abgeholt. Alle notwendigen Behördengänge und Genehmigungen werden erledigt.
Optional: Abschiedsfeier vor oder nach der Einäscherung. Die Kremation dauert in der Regel 2–3 Stunden.
Die Asche wird in der gewählten Form beigesetzt – auf dem Friedhof, im Wald, auf dem Meer oder andernorts.
Die Feuerbestattung ist oft günstiger als die Erdbestattung, weil Friedhofsgebühren und Grabunterhalt geringer ausfallen oder ganz entfallen. Die genauen Kosten hängen stark von der gewählten Beisetzungsform ab.
Ihr Partnerinstitut erstellt Ihnen ein transparentes Angebot – ohne versteckte Kosten. Mit einer Bestattungsvorsorge lassen sich diese Leistungen bereits heute planen und absichern.
In Deutschland besteht der sogenannte Friedhofszwang: Die Asche muss in der Regel auf einer zugelassenen Anlage (Friedhof, Friedwald, auf See) beigesetzt werden. Eine private Aufbewahrung der Urne zu Hause ist in Deutschland nicht erlaubt – im Gegensatz zu einigen europäischen Nachbarländern.
Die direkte Anwesenheit während der Kremation ist in der Regel nicht möglich. Viele Krematorien bieten jedoch eine Übergabezeremonie an, bei der der Sarg würdevoll in Anwesenheit der Angehörigen übergeben wird. Sprechen Sie mit Ihrem Partnerinstitut über diese Möglichkeit.
Der eigentliche Kremationsvorgang dauert ca. 1,5–3 Stunden. Bis die Asche für die Übergabe vorbereitet ist, können je nach Krematorium einige Tage vergehen. Die gesamte Zeit vom Todesfall bis zur Beisetzung der Urne beträgt in der Regel 1–3 Wochen.
Rechtlich ist die Teilung der Asche in Deutschland nicht erlaubt. Die Asche muss vollständig und zusammen beigesetzt werden. Ausnahmen gelten für besondere Bestattungsformen wie die Diamantbestattung, bei der nur ein kleiner Teil der Asche verarbeitet wird – der Rest wird regulär beigesetzt.