Aus einem Teil der Einäscherungsasche wird unter hohem Druck ein echter Diamant oder Kristall hergestellt – ein sichtbares, bleibend schönes Andenken.
Bei der Diamantbestattung wird ein kleiner Teil der Einäscherungsasche in einem Speziallabor unter hohem Druck und hoher Temperatur in einen echten Gedenkdiamanten oder Kristall umgewandelt. Das Verfahren entspricht dem natürlichen Diamantwachstum, nur in einem kontrollierten Zeitraum von 5–8 Wochen.
Der entstehende Diamant kann in verschiedenen Größen und Farben hergestellt werden. Auf Wunsch lässt er sich von einem Goldschmied zu Schmuck – Ring, Anhänger, Armband – verarbeiten, der dauerhaft getragen werden kann.
Wichtig: Der Rest der Asche (Hauptteil) wird regulär beigesetzt – in einem Grab, einer Gemeinschaftsanlage, auf See oder im Wald. Die Diamantbestattung ist eine Ergänzung zur regulären Beisetzung, keine eigenständige Form.
Aus der Asche entsteht etwas Neues – ein funkelnder Erinnerungsdiamant, in dem ein Stück des geliebten Menschen für immer aufgehoben ist. Eine Verwandlung, die Verbundenheit sichtbar macht.
So bleibt die Nähe nicht an einen Ort gebunden. Man kann sie ganz nah bei sich tragen – als kostbares, sehr persönliches Andenken, das jeden Tag begleitet.
Unter hohem Druck wächst echter Kohlenstoff-Diamant aus der Asche. Verschiedene Größen (0,25–1,0 ct+) und Farbnuancen von farblos bis blau. Preis: ca. 1.500–5.000 €.
Eine günstigere Alternative: Ein Kristall aus der Asche, optisch ähnlich dem Diamanten, aber durch ein vereinfachtes Verfahren hergestellt. Preis: deutlich unter 1.000 €.
Der fertige Diamant oder Kristall kann von einem Goldschmied in einen Ring, Anhänger, Ohrring oder eine Brosche gefasst werden – ein dauerhaftes Schmuckstück.
Der Diamant wird in einer hochwertigen Schatulle mit Zertifikat geliefert. Manche Familien platzieren ihn auf dem Grabmal oder bewahren ihn zu Hause auf.
Gemeinsam entscheiden Sie über Diamant oder Kristall, Größe, Farbe und spätere Fassung.
Der Verstorbene wird eingeäschert. Alle Dokumente und Behördengänge werden übernommen.
Ein Teil der Asche wird in das Speziallabor (z.B. Schweiz) übersandt. Der Rest wird regulär beigesetzt.
Unter kontrolliertem Hochdruck wächst der Diamant über 5–8 Wochen. Anschließend wird er geschliffen und zertifiziert.
Der fertige Diamant mit Echtheitszertifikat wird feierlich an die Familie übergeben. Optional: Fassung durch Goldschmied.
Die Diamantbestattung ist eine Zusatzoption zur regulären Feuerbestattung. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Bestatterleistungen, der regulären Beisetzung und dem Diamanten selbst zusammen.
Der Kristall als Alternative ist deutlich günstiger und für viele Familien der optimale Mittelweg zwischen Gedenkstück und Budget. Ihr Partnerinstitut berät Sie ehrlich zu allen Optionen.
Ja – bei der Diamantbestattung entsteht echter Kohlenstoff-Diamant (C), chemisch und physikalisch identisch mit natürlichen Diamanten. Der Unterschied liegt im Ursprung: Statt Millionen Jahren im Erdinneren wächst er in 5–8 Wochen in einem kontrollierten Labor. Das Echtheitszertifikat belegt die Zusammensetzung.
Ein Gedenkdiamant ist echter Kohlenstoff unter Hochdruck – ähnlich einem natürlichen Diamanten. Ein Kristall wird durch ein alternatives Verfahren hergestellt (z.B. Glas oder Kunstharz), das optisch ähnlich aussieht, aber chemisch unterschiedlich ist. Kristalle sind deutlich günstiger und für viele Familien eine sinnvolle Wahl.
Die Herstellung eines echten Gedenkdiamanten dauert in der Regel 5–8 Wochen nach Eingang der Ascheprobe im Labor. Kristalle sind oft schneller fertig. Die genauen Fristen hängen vom beauftragten Institut ab – Ihr Partnerinstitut koordiniert alles.
Ja, in Deutschland muss der Hauptteil der Asche regulär beigesetzt werden (Friedhof, Friedwald, Meer). Nur ein kleiner Teil der Asche wird für den Diamanten verwendet. Dies ist gesetzlich geregelt und wird durch Ihr Partnerinstitut koordiniert.